Die USA und die Europäische Union haben scharfe Kritik an dem chinesischen Militärmanöver rund um Taiwan geübt. Das Weiße Haus sei gegen jeden einseitigen Versuch, den Status Quo in der Region mit Hilfe von Gewalt oder Zwang zu ändern, sagte Trump-Sprecherin Karoline Leavitt am Dienstag in Washington. US-Präsident Donald Trump gehe es um die Aufrechterhaltung des Friedens.
Die EU warf China vor, die Spannungen in der Region durch das Manöver zu verschärfen. „Wir fordern alle Parteien auf, Zurückhaltung zu üben und jegliche Maßnahmen zu vermeiden, die die Spannungen weiter eskalieren lassen könnten“, sagte die für Außenpolitik zuständige Kommissionssprecherin Anitta Hipper in Brüssel.
Die chinesische Armee hatte zuvor ein Manöver mit massivem Truppenaufgebot rund um Taiwan abgehalten. Nach Armeeangaben wurden „Präzisionsangriffe“ und eine Blockade der Insel geübt. Taiwans Streben nach Unabhängigkeit sei „zum Scheitern verurteilt“, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums.